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		<title>Öffentliche Unterstände in Japan werden mit Solarmodulen von Kyocera ausgestattet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 14:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sekisui Jushi Corporation (SJC) und Kyocera haben die gemeinschaftliche Entwicklung von Eco-Shell bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um einen vielseitig einsetzbaren Solarenergie-Unterstand. Das neue Produkt soll an öffentlichen Plätzen eingesetzt werden, an denen Unterstände Schutz vor Sonne und Regen bieten, wie z.B. an Bus- und Taxihaltestellen, oder über Bänken und für Fußwegüberdachungen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sekisui Jushi Corporation (SJC) und Kyocera haben die gemeinschaftliche Entwicklung von Eco-Shell bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um einen vielseitig einsetzbaren Solarenergie-Unterstand. Das neue Produkt soll an öffentlichen Plätzen eingesetzt werden, an denen Unterstände Schutz vor Sonne und Regen bieten, wie z.B. an Bus- und Taxihaltestellen, oder über Bänken und für Fußwegüberdachungen. Eco Shell wird ab dem 20. Juli nur auf dem japanischen Markt, erhältlich sein und zielt auf Kommunen und Privatunternehmen ab.</p>
<div id="attachment_373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.solarwirtschaft.eu/2011/07/20/offentliche-unterstande-in-japan-werden-mit-solarmodulen-von-kyocera-ausgestattet/kyocera_ecoshell/" rel="attachment wp-att-373"><img class="size-full wp-image-373" title="kyocera_ecoshell" src="http://www.solarwirtschaft.eu/wp-content/uploads/2011/07/kyocera_ecoshell.png" alt="Kyocera Ecoshell" width="560" height="408" /></a><p class="wp-caption-text">Öffentliche Unterstände in Japan mit Solarmodulen von Kyocera ausgestattet. (Bild: obs/Kyocera Fineceramics GmbH)</p></div>
<p>Eco Shell kombiniert herkömmliche Mehrzweck-Unterstände von SJC mit einem Solarsystem von Kyocera und einer energieeffizienten LED-Beleuchtung. Damit schaffen beide Unternehmen einen umweltfreundlichen Wetterschutz, der als Alternative zu den Unterständen dient, die man oftmals an Bushaltestellen oder an anderen Orten in der Öffentlichkeit findet. Sobald das Produkt erhältlich ist, werden Kyocera und SJC Anwendungen für dessen Nutzung in ganz Japan vorschlagen.</p>
<p>Aufgrund der Auswirkungen des Erdbebens vom 11. März und der sich daraus ergebenden Situation im Hinblick auf Kernenergie, werden in ganz Japan ernsthaft Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs eingeleitet. Darüber hinaus wurde dem Umweltbewusstsein bei der städtebaulichen Planung ebenfalls große Aufmerksamkeit gewidmet. Die Elektrizität, die von den Eco Shell Systemen erzeugt wird, kann zum Beispiel zur Beleuchtung von Werbetafeln verwendet werden. Überschüssige Energie wird an die Energieversorgungsunternehmen verkauft, womit den Stromausfällen während des Sommers entgegengewirkt wird, die in Japan erwartet werden. Darüber hinaus werden für die Beleuchtung der Unterstände LEDs verwendet, die nur wenig Energie verbrauchen, um sowohl den Stromverbrauch als auch die CO2-Emissionen in der Nacht zu verringern.</p>
<p>Des Weiteren können die Unterstände im Falle einer Katastrophe als Notstromversorgungseinheiten fungieren, da diese über unabhängige Steckdosen verfügen, die z.B. zum Aufladen von Mobiltelefonen oder anderen lebenswichtigen elektronischen Geräten verwendet werden könnten.</p>
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		<title>Sonniger Rekord: Deutschlands größter Solarpark entsteht in Meuro in Brandenburg</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer gigantischen Fläche von 150 Hektar wird in den nächsten  Wochen mit einer Nennleistung von rund 70 MW in Meuro, Brandenburg, ein  Solarpark entstehen, der Rekorde bricht: GP JOULE errichtet dort in der  Rolle des Generalunternehmers das größte Sonnenfeld Deutschlands.  Erdacht und entwickelt wurde das Projekt von der Berliner Firma  unlimited energy. &#8220;Wir bedanken uns bei allen an diesem Prozess  beteiligten Partnern, insbesondere der Gemeinde Schipkau, dem Landkreis  Oberspreewald-Lausitz sowie der Agrargenossenschaft Großräschen für die  vertrauensvolle Zusammenarbeit und das große Engagement&#8221;, so Torsten  Käsch, Geschäftsführer von unlimited energy. GP JOULE ist im Rahmen der  Zusammenarbeit für den kaufmännischen Part der Projektentwicklung  inklusive der Finanzierung sowie der späteren technischen und  kaufmännischen Betriebsführung zuständig.</p>
<p>Die  140-Mio.-Euro-Projektvolumen wurden von der HSH Nordbank, einem der  führenden Finanziers von Wind- und Solarprojekten in Europa, zur  Verfügung gestellt. GP JOULE-Gründer Ove Petersen äußert sich zufrieden:  &#8220;Für uns als schleswig-holsteinisches Unternehmen war es vorteilhaft,  eine Bank aus unserer Region als Partner zu haben, die kompetent,  professionell und zielführend alle Fragen der Finanzierung regelte.&#8221; Und  auch Jürgen H. Lange, Head of Energy der HSH Nordbank, zieht ein  positives Fazit: &#8220;Wir freuen uns, mit dieser Transaktion ein  schleswig-holsteinisches Unternehmen auf seinem Wachstumskurs zu  begleiten und unterstreichen damit gleichzeitig unsere  Leistungsfähigkeit bei der Strukturierung und Finanzierung von größeren  Solarprojekten.&#8221;</p>
<p>Für die Zwischenfinanzierung und Co-Entwicklung,  stand mit ecolutions ein weiterer Partner zur Seite, der ebenfalls über  langjährige Branchenerfahrung verfügt. Petra Leue-Bahns, Vorstand der  ecolutions, ergänzt: &#8220;Der Solarpark Meuro setzt aus Sicht eines  institutionellen Investors einen Meilenstein in Bezug auf  Projektstrukturierung und Umsetzungsgeschwindigkeit.&#8221;</p>
<p>Pro Jahr  werden auf dem Gelände in Meuro, das einst dem Abraumtagebau diente,  zukünftig ca. 70 Millionen kWh produziert - genug Energie für eine  Kleinstadt: 17 500 Haushalte können damit versorgt und dabei über 52 t CO2 pro Jahr gespart werden. Ein wichtiger Schritt für die Region. &#8220;Wir  haben gezeigt, wie aus einem brach liegenden, für landwirtschaftliche  Zwecke ungeeignetem Land ein wertvolles Stück Zukunft werden kann&#8221;, so  Heiner Gärtner, Geschäftsführer von GP JOULE. &#8220;Gerade für den Osten  Deutschlands sind erneuerbare Energien ein Thema, das viele wichtige  Perspektiven aufzeigt&#8221;, bekräftigt sein Kompagnon Ove Petersen.</p>
<p>Mehr  als 300 000 Module und 2 555 Wechselrichter gilt es nun zu  installieren, bevor die Anlage ans Netz gehen kann. Die Arbeiten dazu  laufen bereits auf Hochtouren.</p>
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		<title>AS Solar eröffnet einzigartiges Plusenergie-Industriegebäude</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erste Plusenergie-Industriegebäude weltweit - saniert aus einer Industriebrache - steht in Hannover. Hier präsentierte der Fachgroßhandel für Solartechnik und Pelletsysteme AS Solar im Juni 2011 mit seinem neuen Firmensitz der Öffentlichkeit ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Plusenergie-Industriegebäude weltweit &#8211; saniert aus einer  Industriebrache &#8211; steht in Hannover. Hier präsentierte der  Fachgroßhandel für Solartechnik und Pelletsysteme AS Solar im Juni 2011  mit seinem neuen Firmensitz der Öffentlichkeit ein Gebäude, das mehr  Energie erzeugt, als es verbraucht.</p>
<p>Zu diesem Erfolg tragen die  energetische Sanierung der Gebäudehülle auf Passivhaus-Standard, die  Umsetzung einer auf die reduzierten Lastverhältnisse angepassten  Heizungsanlage sowie die Integration einer Lüftungsanlage mit  hocheffizienter Wärmerückgewinnung und die Installation von  Photovoltaik- und Solarthermieanlagen bei. Auch die CO2-Bilanz kann sich  sehen lassen. Hier zeigt sich, welche energetischen Einsparpotentiale  über eine abgestimmte Auswahl und sinnvolle Kombination von passiven  Maßnahmen und aktiven technischen Komponenten eines Gebäudes bestehen.</p>
<div id="attachment_362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-362" href="http://www.solarwirtschaft.eu/2011/06/28/as-solar-eroffnet-einzigartiges-plusenergie-industriegebaude/as-solar-er%c2%9affnet-einzigartiges-plusenergie-industriegeb%c2%8aude/"><img class="size-full wp-image-362" title="AS Solar eröffnet einzigartiges Plusenergie-Industriegebäude" src="http://www.solarwirtschaft.eu/wp-content/uploads/2011/06/as_solar_building.jpg" alt="" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Firmensitz der AS Solar GmbH als erstes Plusenergie-Industriegebäude weltweit. (Foto: obs/AS Solar GmbH)</p></div>
<p>Wie  ein Phönix aus der Asche entwickelte sich eine Industrieruine zum  Solar-Modellprojekt. Nicht in Neubauten, sondern in der  Energieeinsparung und Ressourcenschonung durch die fachgerechte  Sanierung von Altbauten sieht AS Solar die größte Herausforderung für  Wirtschaft und Energiepolitik. &#8220;Hier haben wir mit einer Investition in  Höhe von 7,5 Mio. Euro ein weltweit einzigartiges  Plusenergie-Industriegebäude geschaffen, das mit einem Umfang von 12.500  qm für bis zu 240 Mitarbeiter eines der größten Projekte seiner Art und  ein energiewirtschaftliches Leitprojekt ist&#8221;, erläutert Geschäftsführer  Gerd Pommerien. Die Heizwärme und Klimatisierung erfolgt vollständig  durch Sonnenenergie und Holzpellets. Der erzeugte Solarstrom übersteigt  den eigenen Bedarf bei weitem und wird ins Netz eingespeist. Bis zu 80  Haushalte können davon profitieren. Wegen des Modellcharakters des  Projektes erhielt AS Solar Zuschüsse vom Europäischen Fond für regionale  Entwicklung (EFRE) in Höhe von 100.000 Euro.</p>
<p>Entwickelt und  erprobt werden erstmals zwei Varianten von Hochtemperaturwärmespeichern  für die klimatechnische Anwendung in Büro- und Privatgebäuden. Daneben  wird ein vorhandener Sprinklertank mit einem Volumen von ca. 30  Kubikmetern als Niedrigtemperaturwärmespeicher genutzt.</p>
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		<title>BSW-Solar fordert mehr landwirtschaftliche Flächen für Solarkraftwerke zu nutzen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 10:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)  fordert die Bundesregierung auf, der Empfehlung des Bundesrats zu folgen  und Solarstrom auf landwirtschaftlichen Flächen künftig wieder zu  fördern. Ackerflächen waren im Zuge der letzten Novellierung des  Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2010 aus der  Solarstrom-Förderung herausgenommen worden. Aus Sicht des BSW-Solar eine  falsche Entscheidung, weil Solarparks auf Freiflächen die günstigste  Form der Erzeugung von Solarstrom darstellen.</p>
<p>„Ebenerdige Photovoltaik-Anlagen verringern  den Netzausbaubedarf und beschleunigen so die Energiewende zu  konkurrenzfähigen Kosten“, betont Stephan Hansen, Geschäftsführer First  Solar Deutschland. „Unsere Gespräche mit Landwirten und Kommunen zeigen,  dass ein großes Interesse besteht, auf ertragsschwachen Flächen das  Sonnenlicht zu ernten.“</p>
<p>Die Förderfähigkeit neuer ebenerdig  errichteter Solarparks ist gegenwärtig weitgehend auf sogenannte  Konversionsflächen wie Mülldeponien und Militärgelände beschränkt. Diese  werden derzeit mit 21 Cent pro Kilowattstunde gefördert. Zum Vergleich:  Solaranlagen auf Gebäuden erhalten eine Vergütung von 25 bis 28 Cent  pro Kilowattstunde. „Weil die Förderung jedes Jahr weiter sinkt, werden  Freiflächen-Anlagen bereits in aller Kürze günstiger Strom produzieren  als Offshore-Windanlagen“, prognostiziert Matthias Willenbacher,  Vorstand der juwi-Gruppe. „Und ohne dass dafür teure und schwer  umzusetzende Hochspannungstrassen von der Küste bis zu den Alpen gebaut  werden müssen.“</p>
<p>Das Potenzial für Freiflächen-Solaranlagen  auf landwirtschaftlichen Flächen ist in Deutschland gewaltig &#8211;  theoretisch stehen insgesamt 12 Millionen Hektar Ackerfläche in der  Bundesrepublik zur Verfügung. Bisher sind 2500 Hektar Ackerfläche mit  Photovoltaik belegt. Selbst bei einem starken Ausbau der Solarenergie in  den nächsten Jahren bleibt der Flächenbedarf mit maximal 40.000 Hektar  bescheiden. Dies entspricht lediglich 0,3 Prozent der landwirtschaftlich  für Ackerbau genutzten Fläche Deutschlands. Zum Vergleich: Derzeit  werden auf rund 650.000 Hektar Fläche Energiepflanzen zur Stromerzeugung  angebaut.</p>
<p>Zwischen einem und vier Hektar Fläche werden  benötigt, um ein Megawatt Sonnenstrom-Leistung zu erzeugen, je nach Art  der verwendeten Solarmodule und des Neigungswinkels.  „Freiflächenanlagen sind besonders kosteneffizient“, betont Klaus  Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender Gehrlicher Solar AG. „Es wäre schade,  wenn dieses riesige Potenzial für die Energiewende ungenutzt bliebe.  Zumal Freiflächen-Anlagen die Demokratisierung der Stromversorgung  fördern.“</p>
<p>Bis 2010 galt als Voraussetzung für die  Errichtung einer förderungsfähigen Freiflächen-Anlage: Die Ackerfläche  muss drei Jahre zuvor noch landwirtschaftlich genutzt worden sein.  Untersuchungen zeigen, dass Solarparks zu einer wesentlichen Belebung  der Pflanzen- und Tierwelt auf vormals intensiv genutzten Ackerflächen  führen.</p>
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		<title>Fehlplanung bei Förderinstrumenten bedroht Energiewende</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 10:47:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Führende deutsche Solarunternehmen warnen vor weiteren Einschnitten bei der Solarstromförderung. In der Kritik steht insbesondere die derzeit geplante de-facto Abschaffung bestehender Anreize zum Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms durch intelligente Energiemanagementsysteme und Stromspeicher in privaten Haushalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führende deutsche Solarunternehmen warnen vor  weiteren Einschnitten bei der Solarstromförderung. In der Kritik steht  insbesondere die derzeit geplante de-facto Abschaffung bestehender  Anreize zum Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms durch  intelligente Energiemanagementsysteme und Stromspeicher in privaten  Haushalten. Derartige Einschnitte würden nach Einschätzung des  Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) die deutsche Solarwirtschaft  in ihrer Technologieführerschaft zurückwerfen, die angestrebte  Energiewende erschweren und unnötig verteuern.</p>
<p>Seit 2009 kann die  mit einer Solarstromanlage erzeugte Energie teilweise oder vollständig  selbst verbraucht werden. Wenn es Verbrauchern zum Beispiel durch  Batteriespeicher und intelligente Steuerungstechnik gelingt, mehr als 30  Prozent des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, bekommen sie dafür –  noch – einen kleinen finanziellen Anreiz. Diese Regelung senkt die von  allen Stromkunden gezahlte Förderung von erneuerbarem Strom, weil die  Vergütungssätze deutlich unter denen für Netzeinspeisung liegen.  Außerdem entlastet sie Stromnetze, da lokal verbrauchte Energie nicht  über Stromtrassen transportiert werden muss, und schafft zugleich  wesentliche Anreize für Innovationen. „Eigenverbrauch ist ein wichtiger  Impuls zur Entwicklung intelligenter Systeme der Verbrauchssteuerung und  der Speicherung von Solarstrom“, betont Holger von Hebel,  Vorstandsvorsitzender von Bosch Solar Energy AG. „Wir arbeiten derzeit  mit Hochdruck an solchen Lösungen – und wir sind beileibe nicht das  einzige deutsche Unternehmen.“</p>
<p>Der oben beschriebene Anreiz für  den Eigenverbrauch soll nach Plänen der Bundesregierung ab 1. Januar  2012 für neue Solarstromanlagen entfallen. Zudem sollen nach dem aktuell  vorliegenden Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes  (EEG) große Solarstromerzeuger aus der Eigenverbrauchsregelung  gestrichen werden.</p>
<p>„Die Eigenstromregelung führt zu Investitionen  in effiziente Solarsysteme und Batteriespeicher und verringert den  Bedarf zum Ausbau der Stromnetze für die Energiewende“, sagt Dr.-Ing. e.  h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG aus Bonn.</p>
<p>Mit  zukunftsweisenden Speicherlösungen beschäftigt sich zum Beispiel das  Hamburger Unternehmen Conergy. „Eigenverbrauch ist der Atomausstieg zum  selber machen. Mit ihm kann die deutsche Politik ihren Worten auch Taten  folgen lassen“, meint Deutschland-Chef Norbert Apfel. „Speicher werden  die Privathaushalte in die Lage versetzen, Solarstrom künftig rund um  die Uhr nutzen zu können.“</p>
<p>Die Solarbranche kritisiert massiv die  Streichung des Eigenverbrauch-Anreizes. Eigenverbrauch gilt als  wichtiger Innovationstreiber für intelligente Systeme zur  Verbrauchssteuerung, Speicherung und damit Nutzung von möglichst viel  des erzeugten Solarstroms.</p>
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		<title>UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon weiht Solarstromanlage in Nairobi ein</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 10:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eröffnete am Donnerstag offiziell Afrikas erstes energieneutrales Bürogebäude in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Eine wichtige Komponente des Energiekonzeptes ist die von der Kölner Energiebau errichtete Solarstromanlage auf dem Dach des Gebäudekomplexes. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon eröffnete am Donnerstag offiziell  Afrikas erstes energieneutrales Bürogebäude in der kenianischen  Hauptstadt Nairobi. Eine wichtige Komponente des Energiekonzeptes ist  die von der Kölner Energiebau errichtete Solarstromanlage auf dem Dach  des Gebäudekomplexes.</p>
<p>Die Solarstromanlage produziert mehr  Strom, als das Gebäude für 1.200 Mitarbeiter verbraucht. Jedes Jahr  sparen die Nutzer des Gebäudes UNEP und UN Habitat mit der  emissionsfreien Solartechnik 420.000 kg an klimaschädlichen CO² ein.</p>
<p>Der  UN-Generalsekretär würdigte in Anwesenheit von Kenias Staatspräsident  Kibaki und UNEP-Direktor Achim Steiner das Gebäude als Vorzeigemodell  einer nachhaltigen Zukunft: &#8220;Diese Anlage verkörpert die neue &#8216;Green  Economy&#8217;, die in eine saubere Zukunft führen kann, Arbeitsplätze schafft  und neues ökonomisches Wachstum anregt&#8221;, so der Generalsekretär.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-335" href="http://www.solarwirtschaft.eu/2011/04/04/un-generalsekretar-ban-ki-moon-weiht-solarstromanlage-in-nairobi-ein/un-generalsekret%c2%8ar-weiht-solarstromanlage-ein/"><img class="aligncenter size-full wp-image-335" title="UN-Generalsekretär weiht Solarstromanlage ein" src="http://www.solarwirtschaft.eu/wp-content/uploads/2011/04/energiebau_openingceremonynof_nairobi.jpg" alt="" width="560" height="375" /></a></p>
<p>Mit  Hilfe energieeffizienter Gebäudetechnik und einer leistungsstarken  Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 4.000 Solarmodulen gilt das  Bürogebäude als energieneutral. Die benötigte Energie des Bürogebäudes  durch Beleuchtung, PC-Arbeitsplätze und Klimatechnik wird vollständig  abgedeckt aus der sauberen, emissionsfreien Sonnenkraft. &#8220;Momentan  erzeugt die Anlage sogar mehr Energie, als das Gebäude verbraucht&#8221;, so  Energiebau Projektleiter Bernd Wolff. Das international tätige  Photovoltaik-Systemhaus Energiebau realisierte das Projekt als  Generalunternehmer mit vorwiegend deutscher Solartechnik von SCHOTT  Solar und der SMA Solar Technology AG.</p>
<p>Angesichts des rasanten  Bevölkerungswachstums und des steigenden Energiebedarfs afrikanischer  Metropolen wie Nairobi rückt Solarenergie zunehmend in den Fokus von  Regierungen und internationalen Organisationen. Der Direktor des  Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, erklärt  den Zukunftsansatz, der in dem Leuchtturmprojekt steckt:</p>
<p>&#8220;Wir  zeigen hier, dass das Zeitalter der Photovoltaik gekommen ist und es ist  kein Privileg der Reichen. Es ist die Möglichkeit die Menschen mit  Energie zu versorgen.&#8221;</p>
<p>Bereits seit 1994 ist die Energiebau  Solarstromsysteme GmbH als international führender Anbieter und  Projektierer für autarke und netzgekoppelte solare Stromversorgung in  Afrika tätig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Solarstrom-Anteil von mindestens 10 Prozent bis 2020 mit aktueller Solarförderung möglich</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 11:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundesverband Solarwirtschaft steht weiterhin fest hinter der im Januar mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen vorgestellten Anpassung der Solarförderung. Sie sieht vor, je nach Marktwachstum die Einspeisevergütung zum 1. Juli um bis zu 15 Prozent zu senken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Solarwirtschaft  steht weiterhin  fest hinter der im Januar mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen  vorgestellten Anpassung der Solarförderung. Sie sieht vor, je nach  Marktwachstum die Einspeisevergütung zum 1. Juli um bis zu 15 Prozent zu  senken. „Die Solarstrom-Umlage für Verbraucher wird sich bei rund zwei  Cent je Kilowattstunde einpendeln – auch bei einem ambitionierten Ausbau  der Photovoltaik. Wir können mit der jetzigen gesetzlichen Regelung den  Solarstrom-Anteil bis 2020 auf mehr als 10 Prozent ausbauen“, betonte  Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V.  (BSW-Solar).</p>
<div id="attachment_357" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a rel="attachment wp-att-357" href="http://www.solarwirtschaft.eu/2011/03/31/solarstrom-anteil-von-mindestens-10-prozent-bis-2020-mit-aktueller-solarforderung-moglich/efh_flachkollektoren_bsw-solar/"><img class="size-full wp-image-357" title="EFH_Flachkollektoren_BSW-Solar" src="http://www.solarwirtschaft.eu/wp-content/uploads/2011/03/EFH_Flachkollektoren_BSW-Solar.jpg" alt="" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Schnellerer Wechsel von fossilen und nuklearen Brennstoffen möglich: Der Bundesverand der Solarwirtschafterwartet einen Solarstromanteil von mindestens 10 Prozent bis 2020 (Foto: BSW-Solar)  </p></div>
<p>Nach Auffassung des BSW-Solar ist der  Systemwandel weg von fossilen und nuklearen Energieträgern hin zu einer  hundertprozentigen dezentralen Energieversorgung auf der Basis  Erneuerbarer Energien schneller möglich, als dies häufig dargestellt  wird. Dies gilt insbesondere auch für den Ausbau der Photovoltaik.  Solarstrom hat eine bedeutende Rolle im zukünftigen Energiemix, weil er  vor Ort produziert wird und daher kaum neue Stromtrassen gebaut werden  müssen.</p>
<p>Mit der aktuellen gesetzlichen Regelung wird  erreicht, dass der Markt in den nächsten Jahren im Rahmen der  technischen Realisierbarkeit wächst und die notwendigen Investitionen  für den Umbau des gesamten Energiesystems hin zu einer dezentralen  Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in einem vertretbaren Rahmen  gehalten werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft hat in seiner  PV-Roadmap „Wegweiser Solarwirtschaft“ belegt, dass diese Ziele erreicht  werden können und dabei außerdem ein volkswirtschaftlicher Nutzen in  Höhe vom mindestens 50 Milliarden Euro entsteht.</p>
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		<title>Die Photovoltaik-Branche setzt sich ehrgeizige Ziele</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 08:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Studie von Roland Berger und Prognos für den Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar): Photovoltaik trägt wesentlich zur Umstellung auf Erneuerbaren Energien bei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Photovoltaik (PV) wird wettbewerbsfähig und trägt als  wesentliche Säule zum Systemwandel zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien  bei</li>
<li>Dezentralität wird als wesentlicher Vorteil der PV zur Integration in das Gesamtsystem genutzt</li>
<li>Deutsche Unternehmen halten die Technologieführerschaft und stärken den heimischen Produktionsstandort</li>
<li>Zur  Erschließung der großen Potenziale des Solarstroms müssen neun Ziele  erreicht werden, darunter eine mehr als 50-prozentige Senkung der  Systempreise bis 2020</li>
<li>Ab 2020 positiver volkswirtschaftlicher Nettobeitrag durch die PV-Branche in Deutschland</li>
</ul>
<p>Berlin/München,  11. November 2010: Die deutsche Solarstrom-Branche kann mit gezielten  Anstrengungen bis 2020 einen wesentlichen Beitrag zur Umstellung auf 100  Prozent Erneuerbare Energien leisten. Das ist das Ergebnis der Studie  „Wegweiser Solarwirtschaft“ von Roland Berger und prognos für den  Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Die Studie definiert  drei klare Elemente: Photovoltaik (PV) muss erstens zum Wandel des  Energiesystems einen wesentlichen Beitrag leisten. Zweitens müssen die  spezifischen Vorteile der PV genutzt werden. Drittens muss die  Wettbewerbsfähigkeit der PV-Branche in Deutschland erhalten bleiben &#8211;  und damit der Standort Deutschland gestärkt werden. Werden aus der  Vision abgeleitete Ziele konsequent und systematisch entlang dieses  Wegweisers verfolgt, ist Solarstrom bereits in wenigen Jahren preislich  wettbewerbsfähig. Herausforderungen an die Übertragungs- und  Verteilernetze durch den höheren Anteil von Erneuerbaren Energien können  durch Innovationen bewältigt werden.</p>
<p>„Die nächsten Jahre sind entscheidend für  die Zukunft der deutschen PV-Branche und zum Erreichen der  Energiewende“, sagt BSW-Präsident Günther Cramer. Er betont: „Die  Solarwirtschaft in Deutschland ist sich ihrer Verantwortung gegenüber  Gesellschaft und Gesamtwirtschaft bewusst. Unsere Branche stellt sich  dieser Verantwortung, indem wir uns an einer ehrgeizigen Vision  orientieren und die für die Realisierung zu erreichenden Ziele klar  formulieren.“ Prof. Dr. Torsten Henzelmann, Partner im Kompetenzzentrum  Civil Economics bei Roland Berger Strategy Consultants sagt: „Wir haben  in unserer Gemeinschaftsstudie die Leistungsfähigkeit der PV-Technologie  eindeutig festgestellt. Nun kommt es darauf an, dass die  Solarwirtschaft in Deutschland in den nächsten Jahren ihren potenziellen  volkswirtschaftlichen Nutzen voll ausspielt.“</p>
<p>Kostengünstig, dezentral und wettbewerbsfähig</p>
<p>Die Vision der deutschen  Photovoltaik-Branche und Grundlage der Gemeinschaftsstudie ist der  Anspruch, bis 2020 eine wettbewerbsfähige, kostengünstige, sichere und  saubere Stromerzeugung aus Sonnenenergie zu gewährleisten. Die  Solarwirtschaft wird demnach eine wesentliche Säule des Systemwandels in  Deutschland und weltweit hin zu einer sauberen und unabhängigen  Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien sein. Dabei  leistet der Ausbau der Photovoltaik durch die Reduktion der  CO2-Emissionen einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen den  Klimawandel. Darüber hinaus erhöht die Photovoltaik die  Energiesicherheit und stärkt den Ressourcenschutz.</p>
<p>&#8220;Solarstrom vereint besondere Vorteile&#8221;,  sagt Henzelmann. &#8220;Dezentralität (Verbrauchernähe in der Erzeugung),  leichte Installation und Wartung, unbegrenzte Verfügbarkeit, Erzeugung  nahezu ohne Konkurrenz zu anderen Nutzungen und die Erzeugung zu den  Zeiten des Tages mit höchstem Verbrauch (Abdeckung der Spitzenlast).  Diese Vorteile sorgen bei regional verteiltem Zubau für eine bezahlbare  und nachhaltige Stromerzeugung, die sich in das Gesamtenergiesystem  integriert und einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung  leistet.&#8221;</p>
<p>Die Photovoltaik-Industrie in Deutschland  ist Technologieführer und will diese Position im globalen Maßstab mit  wettbewerbsfähigen Kosten auch in Zukunft behaupten. Weltweit besteht  eine hohe Nachfrage nach Photovoltaik-Produkten „Made in Germany“, die  am Industriestandort Deutschland für den Export produziert werden.</p>
<p><strong>Neun Ziele für Ausbau, Wettbewerbsfähigkeit, Volks- und Energiewirtschaft</strong></p>
<ol>
<li>Die  Systempreise müssen um mehr als 50 Prozent bis 2020 gesenkt werden. So  könnten bereits 2017 erste Anlagen im Haushaltssegment ohne Förderung  auskommen.</li>
<li>Bis 2020 werden 52 bis 70 Gigawatt installierte  PV-Leistung erreicht &#8211; und damit mindestens das Ausbauszenario des  Nationalen Aktionsplans für Erneuerbare Energien (NAP) der  Bundesregierung realisiert.</li>
<li>Die Umlage für Solarstrom kann  auf rund 2 Cent je Kilowattstunde begrenzt werden &#8211; oder umgerechnet pro  Person in einem Durchschnittshaushalt auf weniger als 2 Euro pro Monat.  Die Umlage wird zwar durch einen erwarteten Zubau von 8 bzw. 6 Gigawatt  bei Solaranlagen in den Jahren 2010 bzw. 2011 getrieben, ab 2012 ist  aber ein Einschwingen auf einen Zubau von etwa 3 bis 5 Gigawatt pro Jahr  zu erwarten.</li>
<li>Mindestens 5 Prozent des Umsatzes der Branche  werden in Forschung und Entwicklung investiert, damit die  Technologieführerschaft auch in Zukunft besteht.</li>
<li>Der  Weltmarktanteil aus deutscher Produktion wird bei mindestens 12 Prozent  gesichert &#8211; bei einer stark wachsenden globalen PV-Nachfrage und einer  Vervielfachung des deutschen Exports.</li>
<li>In Deutschland werden Kapazitäten zur Modulproduktion von rund 8,5 Gigawatt aufgebaut.</li>
<li>Rund um die PV-Technologie sind in Deutschland mindestens 130.000 Menschen beschäftigt.</li>
<li>Bis  2020 schafft die PV-Technologie durch Investitionen in weitere  Produktion und Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette  einen Ausgleich der volkswirtschaftlichen Gesamtbilanz und bis 2030  einen positiven Beitrag von insgesamt mindestens 25 Mrd. Euro.</li>
<li>Photovoltaik  wird zum wesentlichen Baustein für das Energiesystem der Zukunft. Die  höhere Fluktuation, geringere Planbarkeit, Dezentralität und damit  höhere Steuerungskomplexität der Solarstromerzeugung stellen hohe  Anforderungen an die Netze. Diese Herausforderungen sind jedoch durch  Innovationen lösbar.</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Photovoltaik-Industrie leistet ihren Beitrag der Verbesserung der PV-Aufnahmefähigkeit</title>
		<link>http://www.solarwirtschaft.eu/2010/11/08/photovoltaik-industrie-leistet-ihren-beitrag-der-verbesserung-der-pv-aufnahmefahigkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 13:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Wechselrichter-Generation steigert Aufnahmefähigkeit der Verteilnetze deutlich. Einen großen Beitrag dazu leistet die Photovoltaik-Industrie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die steigende Anbindung von Photovoltaik-Anlagen  stellt die Verteilnetze vor große, aber dennoch lösbare Herausforderungen. Die  Photovoltaik-Industrie leistet ihren Beitrag dazu, Photovoltaik  kostengünstig in die Verteilnetze zu integrieren.</p>
<p>&#8220;Durch den von der  Photovoltaik-Industrie entwickelten blindleistungsregelungsfähigen  Wechselrichter kann die Aufnahmefähigkeit der Verteilnetze für  Photovoltaik deutlich gesteigert werden. Eine Erhöhung der Einspeisung  um 200 Prozent durch innovative Wechselrichtertechnologie ist möglich&#8221;,  sagte Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft.</p>
<p>Solarstrom wird dezentral und fast  ausschließlich auf der Verteilnetzebene, also den Mittel- und  Niederspannungsnetzen, eingespeist. Über 98 Prozent aller  Photovoltaik-Anlagen sind an die Niederspannungsebene angeschlossen. 1,4  Prozent der Photovoltaik-Anlagen hängen an der Mittelspannungsebene.  Weniger als 0,03 Prozent aller Anlagen haben ihren Netzverknüpfungspunkt  mit der Hochspannungsebene &#8211; hierbei handelt es sich ausschließlich um  Großanlagen, d.h. Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung im  Multi-Megawatt-Bereich. Ein Ausbau der Photovoltaik in Deutschland  auf eine installierte Leistung von 52 GW im Jahr 2020, wie von der  Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energien  vorgesehen, ist möglich. Allerdings wird der Ausbau von  Netzoptimierungen, beziehungsweise Netzausbaumaßnahmen begleitet werden.  &#8220;Die Optimierung und der Ausbau der Netze ist eine anspruchsvolle, aber  lösbare Aufgabe&#8221;, sagt Prof. Dr. Torsten Henzelmann, Partner der  Unternehmensberatung Roland Berger und Autor einer Studie zu dem Thema,  die der Bundesverband Solarwirtschaft in Auftrag gegeben hat. Im Rahmen einer Umfrage gaben Netzexperten  von Verteilnetzbetreibern mit einer im Verhältnis zum Durchschnitt sehr  hohen Photovoltaik-Einspeisung die Nichteinhaltung des Spannungsbandes  als hauptsächliches Problem bei einer sehr hohen  Photovoltaik-Einspeisung an. 77 Prozent der befragten  Verteilnetzbetreiber mit sogenannten PV-Ballungszentren in ihrem  Netzgebiet haben von Problemen mit der Nichteinhaltung des  Spannungsbandes berichtet &#8211; diese Herausforderung ist bisher bis auf  sehr wenige Ausnahmefällen in ländlichen Gebieten aufgetreten. Die  Netzstruktur in ländlichen Gebieten ist deutlich weniger engmaschig als  in Städten und daher auch weniger aufnahmefähig für Photovoltaik.</p>
</div>
<p>Der von der Photovoltaik-Industrie  entwickelte blindleistungsregelungsfähige Wechselrichter setzt an dieser  Stelle an und verbessert die Einhaltung des Spannungsbandes erheblich.  Dadurch wird ein Großteil der klassischen Netzausbaumaßnahmen  (Leiterverstärkung und -ausbau, leistungsstärkere und weitere  Transformatoren) zur Gewährleistung der Einhaltung des Spannungsbandes  überflüssig. Der Wechselrichter wird an der Photovoltaik-Anlage  installiert und kann dezentral durch Blindleistungsbereitstellung oder  -entnahme auf das Spannungsband einwirken. Prof. Dr.-Ing Martin Braun  vom Fraunhofer IWES in Kassel erläutert: &#8220;Unsere Netzberechnungen  zeigen, dass die Photovoltaik-Aufnahmefähigkeit der Niederspannungsnetze  durch die Bereitstellung von Blindleistung deutlich erhöht und in  einigen Fällen auch mehr als verdoppelt werden kann&#8221;. Die neue  Wechselrichter-Generation wird 2011 zur Verfügung stehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stromnetze können Solarausbau auf 52 Gigawatt bis 2020 gut verkraften</title>
		<link>http://www.solarwirtschaft.eu/2010/11/03/stromnetze-konnen-solarausbau-auf-52-gigawatt-bis-2020-gut-verkraften/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 15:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Burgdorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbst Betreiber von Stromnetzen mit hohem Photovoltaik-Anteil sehen weder aktuell noch künftig ernsthafte Probleme. Solarbranche verringert mit Innovationen wie neuer Wechselrichter-Technologie Investitionsbedarf erheblich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stromnetze können den künftigen Ausbau der  Solarstrom-Erzeugung auf die geplanten 52 Gigawatt im Jahr 2020 gut  bewältigen, den die Bundesregierung in ihrem Nationalen Aktionsplan für  Erneuerbare Energien vorsieht. Das ist das Fazit einer aktuellen  Untersuchung, für die die Unternehmensberatung Roland Berger Betreiber  von Verteilnetzen in sogenannten Photovoltaik(PV)-Ballungszentren  befragt hat. &#8220;Selbst die Betreiber von Stromnetzen mit besonders großem  Photovoltaik-Anteil und starken Wachstumsraten sehen im Ergebnis keine  fundamentalen Probleme für ihre Netze. Eine Beeinträchtigung der  Stromversorgung oder gar ein &#8216;Netzkollaps&#8217; aufgrund der Einspeisung von  Solarstrom ist auf keinen Fall zu befürchten&#8221;, sagte Günther Cramer,  Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft.</p>
<p>Photovoltaik  ist die dezentrale Stromerzeugung unter den Erneuerbaren Energien:  Solarstrom sorgt nicht nur für deutlich mehr Akteure auf dem Strommarkt  und reduziert damit einseitig verteilte Marktmacht. Er wird auch  verbrauchernah und zu Zeiten hoher Stromnachfrage erzeugt und ebenso  dezentral sowie fast ausschließlich auf der Verteilnetzebene eingespeist  und dort auch regional wieder verbraucht. Weil Solarstrom nicht weit  über Land transportiert werden muss, entlastet er zu gewissen Teilen  sogar die großen Übertragungsnetze auf Hochspannungsebene. Lediglich in  einigen ländlichen Gebieten &#8211; dort wo relativ viel Strom aus PV- und  Windkraftanlagen erzeugt, aber relativ wenig direkt vor Ort aus dem Netz  genommen wird &#8211; ist bislang zum Teil eine Verstärkung der Verteilnetze  notwendig geworden. Auch zukünftig sind Auswirkungen auf die  Verteilnetze, wenn überhaupt, in ländlichen Gebieten zu erwarten. Netze  in dichtbesiedelten Gegenden sind auf Grund ihrer engmaschigeren  Struktur sowie dem hohen regionalen Energiebedarf sehr aufnahmefähig und  für dezentrale Einspeisung durch Photovoltaik-Anlagen prädestiniert.</p>
<p>Um  die unumgänglichen Investitionen in die ländlichen Verteilnetze so  gering wie möglich zu halten, arbeitet die Photovoltaik-Industrie  intensiv an technischen Innovationen, die die Kosten des ohnehin nur an  wenigen Stellen notwendigen Verteilnetzausbaus erheblich minimieren. So  werden schon in wenigen Wochen blindleistungsregelungsfähige  Wechselrichter auf den Markt kommen, die die Aufnahmefähigkeit von  Stromnetzen wesentlich erhöhen und klassische Netzausbaumaßnahmen zum  großen Teil ersetzen können.</p>
<p>Prof. Dr.-Ing.  Martin Braun vom Forschungsinstitut Fraunhofer IWES in Kassel bestätigt  die Potenziale der neuen Wechselrichter-Generation: &#8220;Unsere  Netzberechnungen zeigen, dass die Photovoltaik-Aufnahmefähigkeit der  Niederspannungsnetze durch die Bereitstellung von Blindleistung deutlich  erhöht und in einigen Fällen auch mehr als verdoppelt werden kann.&#8221;</p>
<p><strong>Methodik:</strong></p>
<p>Die  Beratungsgesellschaft Roland Berger führte die Untersuchung im Auftrag  des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) durch. Untersucht wurden  darin die Stromnetze sogenannter PV-Ballungszentren, also Groß-, Mittel-  und Kleinstädte im Süden, der Mitte und im Norden Deutschlands, die im  Vergleich die höchste installierte Photovoltaik-Leistung in Watt pro  Einwohner haben. Befragt wurden die Netzexperten von 22  Verteilnetzbetreibern nach den Auswirkungen des aktuellen Ausbauzustands  der Photovoltaik auf ihre Verteilnetze sowie des zu erwartenden Ausbaus  auf Grundlage des von der Bundesregierung verabschiedeten Nationalen  Aktionsplanes. Angewendet auf das jeweilige Netzgebiet entspricht dies  jeweils etwa einer Verfünffachung der installierten Leistung</p>
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