BSW-Solar weitet internationale Leistungen aus: Kooperationen und neue Plattform gestartet

BSW Solar ist Gründungsmitglied des Global Solar Council

Gespräch und Vertragsunterzeichnung mit dem südafrikanischen Verband, im Bild: BSW-GF Mayer und SAPVIA-CEO Thobela. (Foto: BSW Solar)
Gespräch und Vertragsunterzeichnung mit dem südafrikanischen Verband, im Bild: BSW-GF Mayer und SAPVIA-CEO Thobela. (Foto: BSW Solar)

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat auf der Intersolar Europe mit Solarverbänden aus Indien, Mexiko und Südafrika neue Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Daneben unterhält der Verband bereits Beziehungen zu Solarverbänden aus Afghanistan, Ägypten, Argentinien, Botswana, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ghana, Indonesien, Iran, Israel, Jordanien, Marokko, Pakistan, Philippinen, Tansania, Tunesien und der Türkei.

Die Verbandskooperationen dienen dazu, Informationen über die Solarmärkte aus erster Hand zu erhalten und Geschäfte zwischen Mitgliedsunternehmen anzubahnen. „Das Ziel heißt 40 Verbandskooperationen bis Ende des Jahres“, sagt Joachim Goldbeck, Präsident des BSW-Solar. „So wollen wir unseren Mitgliedern weltweit Solarmärkte erschließen, auf denen deutsche Angebote nachgefragt werden.“

Gespräch und Vertragsunterzeichnung mit dem südafrikanischen Verband, im Bild: BSW-GF Mayer und SAPVIA-CEO Thobela. (Foto: BSW Solar)
Gespräch und Vertragsunterzeichnung mit dem südafrikanischen Verband, im Bild: BSW-GF Mayer und SAPVIA-CEO Moeketsi Thobela. (Foto: BSW Solar)

„Indem ANES und BSW-Solar unsere beiden Länder – das eine mit einem wachsenden Solarmarkt und hohen Sonneneinstrahlungswerten, das andere mit starker und robuster Technologie und praktischer Erfahrung – einander näherbringen, schaffen sie eine gemeinsame Basis für die Projekt- und Geschäftsentwicklung. Der internationale Austausch von Produkten und Dienstleistungen erhöht die Transparenz, das Warenangebot und die Qualität auf dem mexikanischen Solarmarkt“, sagt José Alberto Valdés, Präsident des mexikanischen Verbandes ANES.

Bei der Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien gilt Deutschland nach wie vor als Vorreiter. Entsprechend erklärt Moeketsi Thobela, Geschäftsführer des südafrikanischen Verbandes SAPVIA: „Nachdem sich in Südafrika schon vor Jahren ein Markt für große Solarparks etabliert hat, ist auch das Interesse am Marktsegment der Photovoltaik-Aufdachanlagen gewachsen. Die strategische Bedeutung der Kooperation zwischen SAPVIA und BSW-Solar liegt darin, Südafrika die Möglichkeit zu bieten, von den wertvollen Erfahrungen zu profitieren, die in Deutschland gemacht wurden.“

Auch die neue Matchmaking-Plattform solar-business.com unterstützt die internationale Vernetzung des BSW-Solar. Auf solar-business.com können deutsche Firmen Produkte, Partner und Projekte im Ausland finden, umgekehrt bietet die Plattform ausländischen Unternehmen Kontakte in den deutschen Markt. „Unsere Firmen wollen ihre Lieferbeziehungen breit aufstellen und suchen die Kooperation mit deutschen Anbietern. Die Vernetzung über solar-business.com öffnet die Tür in beide Richtungen“, sagt Pranav Mehta, Vorsitzender des indischen Verbandes NSEFI. Um die Qualität und Seriosität der Angebote auf solar-business.com zu gewährleisten, können sich ausschließlich beitragszahlende Mitgliedsunternehmen der Partnerverbände registrieren. Die Plattform wurde auf der Intersolar vorgestellt und wird bis Oktober mit Hunderten qualifizierten Firmenadressen aus den Partnerländern des BSW-Solar gefüllt sein.

Zudem ist der BSW-Solar Gründungsmitglied des Global Solar Council, der weltweiten Interessenvertretung der Photovoltaik-Industrie, und leitet dessen Strategiekommitee. Zur Zielgruppe des Global Solar Council zählen internationale Organisationen wie die UNO, die Weltbank oder die IRENA, aber auch nationale Regierungen, Netzbetreiber und Regulierungsbehörden.

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