Bridgestone steigert die Produktionskapazität von EVA-Klebefolien für Solarmodule

Der weltweite Bedarf für EVA-Klebefolie steigt (Foto: Bridgestone)
Der weltweite Bedarf für EVA-Klebefolie steigt (Foto: Bridgestone)

Bridgestone wird seine Produktionskapazität für EVA-Klebefolie (Ethylenvinylazetat), die als Beschichtung für Solarmodule verwendet wird, ausbauen. EVA-Folien werden verwendet, um die Silikonzelle (die die Sonnenstrahlen in Elektrizität umwandelt) mit Hilfe einer hitzeinduzierten Molekularverbindung auf der Glasoberfläche zu befestigen. Die Folie wird bei Erwärmung transparent und farblos. Auf Grund ihrer Wasserfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen ultraviolette Strahlen sind diese Klebefolien ideal für
Solarmodule im Außenbereich geeignet. Als Reaktion auf den steigenden Bedarf nach EVA-Folien wird das Unternehmen hierfür Produktionslinien in seinem Werk in Seki City, Gifu, installieren und dadurch seine gesamte Kapazität der Folienproduktion um 1.2000 Tonnen steigern.

Derzeit betreibt Bridgestone nur eine Produktionsstätte für EVAFolien in Iwata City, Shizuoka. Durch die neuen Produktionslinien im Werk in Seki verfügt das Unternehmen über einen zweiten Standort für die Folienproduktion und somit über zusätzliche Kapazitäten. Bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2011 soll das Werk in Seki eine Produktionskapazität von 1.200 Tonnen pro Monat erreichen. Die Gesamtinvestition beträgt 4,4 Mrd. japanische Yen (ca. 33 Mio. Euro).

Die Nachfrage nach Solarmodulen ist in den vergangenen Jahren weltweit sprunghaft angestiegen und wird den Prognosen zufolge besonders in Europa und China mittel- bis langfristig hoch bleiben. Angesichts dieser Entwicklung zieht Bridgestone eine weitere Steigerung der Produktionskapazität in Betracht, um mit dem prognostizierten Bedarf nach Solarmodulen Schritt halten zu können.

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