Geschäft der aleo solar AG zieht im dritten Quartal stark an

Das EBIT beinhaltet Abwertungen auf den Bestand an fertigen Erzeugnissen in Höhe von rund 10 Millionen Euro und unterstreicht damit die Flexibilität in der Kostenstruktur. Das Ergebnis je Aktie beträgt -0,15 Euro (0,94 Euro). Die produzierte Leistung beläuft sich auf 78,4 Megawatt (95,8 Megawatt).

„Die Auslieferungen haben im Jahresverlauf deutlich angezogen“, erklärt Uwe Bögershausen, Mitglied des Vorstands und CFO der aleo solar AG. „Mit knapp 83 Megawatt an ausgelieferten aleo-Modulen liegen wir zwölf Prozent über den Vorjahreszahlen. Die Trendwende erweist sich als nachhaltig, da der hohe Auftragsbestand bis in das erste Quartal des kommenden Jahres reicht.“

Die aleo solar AG ist davon überzeugt, die geplanten Absatzziele zu erreichen. Obwohl die Preisentwicklung für Solarmodule in diesem Jahr ihre Talsohle erreicht haben dürfte, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt kaum abschätzen, zu welchem Umsatz dieses Mengenziel Ende 2009 führen wird. Eine konkrete Prognose des Ergebnisses ist vor dem Hintergrund der Finanzkrise weiterhin stark von der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Sollten sich diese, wie einige Experten erwarten, schrittweise weiter verbessern, traut man sich eine vergleichsweise solide EBIT-Marge zu. Sollten die Rahmenbedingungen allerdings angespannt bleiben oder sich weiter verschlechtern, wid auch aleo Solar von dieser Entwicklung negativ beeinflusst werden.

Für das Jahr 2010 strebt die aleo solar AG weiteres organisches Wachstum an. Die aleo solar-Gruppe setzt nachwievor auf Internationalisierung und wird mittelfristig rund die Hälfte des Umsatzes im Ausland erwirtschaften.

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